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11.04.2011
Es hat alles so friedlich
angefangen...

La faina (Martes foina)
Bestandsstatus:
nicht gefärdet
Bestandstrend:
schwankend
Gewicht:
1.200...1.800g
Kopf- Rumpf-Länge:
40...50cm
Anzahl Junge:
1...5, im Mittel 3
Schwanzlänge:
20...30 cm
Paarungszeit:
Juni-August
Setzzeit:
März/April (Keimruhe)
Lebensweise:
Kulturfolger, häufig im
menschlichen Siedlungsbereich
Nahrung:
Allesfresser, z.B
Kleinsäuger, Regenwürmer,Vögel, Eier, Früchte, Beeren
Die nachtaktiven Tiere klettern wenig und jagen bevorzugt am Boden. Die
Nahrung ist überwiegend tierisch, sie besteht aus Ratten und anderen
Nagetieren, Kaninchen, Hasen, Vögeln, Eiern, Reptilien, Amphibien und
Insekten, aber auch aus Früchten. Das Weibchen bringt nach einer
verlängerten Tragzeit von etwa neun Monaten zwei bis sieben Junge zur Welt,
die mit etwa vier Monaten selbständig werden. Nahrungsfeinde sind größere
Raubtiere. In neuerer Zeit verursachen Steinmarder zudem mit ihren Zähnen
Schäden an Kabeln und Leitungen geparkter Autos. Die frühere Scheu vor
Großstädten haben sie längst verloren. Parkende Autos werden einfach in den
natürlichen Lebensraum mit einbezogen. Das Wissen, dass Motorräume
interessante Höhlen darstellen, wird von Generation zu Generation
weitervererbt – und breitet sich so von Süden immer mehr nach Norden aus.
Die Muttertiere nehmen die im März geborenen Jungtiere auf ihre Streifzüge
mit. Steinmarder sind Allesfresser mit ausgeprägtem oralen
Erkundungsverhalten: Alles, was interessant erscheint, wird ins Maul
genommen, um es beurteilen zu können.




Webmacher:
Mel - Fede 2010
- Software Microsoft Expression Web -
(Aktualisiert am 11.04.2011)
ersetzt Stand von 05.12.2010
Die Entdeckung des Automarder-Phänomens in den Jahren 1977/1978 konnten im
dem schweizerischen Winterthur erstmals rätselhafte Beschädigungen an Kabeln
in den Motorräumen von Kraftfahrzeugen beobachtet werden, als deren
Verursacher der Steinmarder Martes foina identifiziert wurde.
Die
betroffenen Autobesitzer wie auch die Automobilindustrie standen dem
Phänomen hilflos gegenüber. Auch Zoologen uns Wildbiologen hatten keine
Erklärung für das sonderbare Verhalten, da zur Lebensweise und dem verhalten
des Steinmarders bislang nur wenig bekannt war.
Marderspuren erkennen lernen.
Viele Menschen hatten ja schon das ,,Vergnügen“
mit dem Steinmarder,
aber ihre Fussspuren unterscheiden kann nicht jeder.